Christoph Martin: Expansion

Der inhaltliche Einstieg ist abrupt: Die Geschichte mit einem Selbstmord der Eltern des Protagonisten, Max Burns und einigen Ortswechseln. Jahre später hat Burns Karriere gemacht und krönt diese mit einem Auftrag, als Chefingenieur die Erweiterung des Panamakanals zu betreuen. Dies mag erst einmal banal klingen, doch ist der Panamakanal eine strategische Wasserstraße nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch in politischer Hinsicht. Und der Protagonist Max Burns muss, bevor er überhaupt mit dem Projekt loslegen kann, eine Ausschreibung gewinnen, an denen auch andere Konsortien aus verschiedenen Ländern teilnehmen. Und da es um Milliarden geht und um die Vorherrschaft am Kanal, tummeln sich allerhand Gestalten in Panama, um zu spionieren und die Interessen des jeweiligen Landes zu vertreten. Dass sich dann Burns ausgerechnet in eine Agentin verliebt und der Vater seines besten Freundes ihm einen Mord unterschieben will, macht die ganze Sache nicht einfacher. Gewöhnungsbedürftig sind die kurzen Kapitel und häufigen Ortswechsel, auch ist der Anfang ein wenig holperig und manchmal fehlt die Tiefe bzw. einige wissenswerte Details. Je weiter man aber liest, umso mehr wird die Geschichte lesenswerter und spannender. Das Ende ist dann genauso abrupt wie der Anfang, hier geht es dann doch alles ein wenig schnell. Aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung, denn einige Dinge werden offen gelassen.

 

 

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